Ziel der euro­päi­schen Richt­li­ni­en ist es, die Rechts­auf­fas­sun­gen der ein­zel­nen Mit­glieds­län­der zu ver­ein­heit­li­chen. Die Maschi­nen­richt­linie regel­te ursprüng­lich das Inver­kehr­brin­gen von Maschi­nen inner­halb der Kern-EU, der Schweiz, Liech­ten­stein sowie Tür­kei, Nor­we­gen und Island. Tat­säch­lich dür­fen Inver­kehr­brin­ger ohne Berück­sich­ti­gung der EU-Richt­li­ni­en kei­ne Pro­duk­te mehr in Euro­pa ver­kau­fen.

In Deutsch­land regeln das Pro­dukt­si­cher­heits­ge­setz (ProdSG) und die Maschi­nen­ver­ord­nung (9. ProdSV) die Umset­zung in natio­na­les Recht. Im Fal­le der Maschi­nen­richt­linie sind über 750 euro­pä­isch har­mo­nis­er­te Nor­men zu berück­sich­ti­gen. Die Nor­men decken ver­schie­de­ne Pro­duk­te oder Pro­dukt­grup­pen ab.

Für Dritt­staa­ten ist die Maschi­nen­richt­linie nicht gül­tig. Sie wird aber im Ein­zel­fall auf der Grund­la­ge von bila­te­ra­len Ver­ein­ba­run­gen aner­kannt.