Zum Erstel­len von Vir­tu­al Rea­li­ty Anwen­dun­gen sind grund­le­gen­de Pro­gram­mier­kennt­nis­se erfor­der­lich. Im Fol­gen­den wer­den zwei mög­li­che Platt­for­men bzw. Frame­works zur Erstel­lung von Vir­tu­al Rea­li­ty Con­tent vorgestellt.

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A‑Frame — Vir­tu­al Rea­li­ty für den Browser

A‑Frame ist ein auf Java­Script basie­ren­des Frame­work, mit dem sich Vir­tu­al Rea­li­ty Anwen­dun­gen für den Brow­ser erstel­len las­sen. Grund­le­gen­de Sze­nen las­sen sich durch ein­fa­che HTML Befeh­le erzeu­gen. Um kom­ple­xe­re Sze­nen zu erstel­len, las­sen sich selbst geschrie­be­ne Java­Script Kom­po­nen­ten ein­bin­den. Das Frame­work ist Open Source und kann von jedem kos­ten­frei genutzt wer­den. Es gibt eine Com­mu­ni­ty, die regel­mä­ßig Updates und zusätz­li­che Kom­po­nen­ten zur Ver­fü­gung stellt. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auf der Web­sei­te von A‑Frame.

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Unity — Umfang­rei­che Vir­tu­al Rea­li­ty Apps

Unity ist eine umfang­rei­che Platt­form zum Erstel­len von Vir­tu­al Rea­li­ty Anwen­dun­gen. Sie bie­tet zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten und Kom­po­nen­ten, um umfang­rei­che Pro­jek­te zu erstel­len. Bei der Arbeit mit Unity sind zusätz­li­che Pro­gram­mier­kennt­nis­se in der Spra­che C++ not­wen­dig. Zusätz­lich zu Unity benö­tigt der Pro­gram­mie­rer ein Soft­ware Deve­lo­p­ment Kit (SDK). Auf­grund der Kom­ple­xi­tät die­ser Platt­form sind Vor­kennt­nis­se im Umgang mit Gaming Engi­nes hilf­reich. Ande­ren­falls bedarf es einer inten­si­ven Ein­ar­bei­tungs­pha­se. Wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie auf der Web­sei­te von Unity.